Ortsumgehung Friedrichsdorf ist endlich in vordringlicher Planung

In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses des Landtags hat der Minister für Verkehr, Hendrik Wüst, das Landesstraßenplanungsprogramm vorgestellt. Die Landesregierung zeigt damit einmal mehr, dass Verkehrsinfrastruktur wieder Priorität hat. Es wird mehr und bedarfsgerecht investiert wird, um das viel zu lange vernachlässigte, marode und zu kleine Straßennetz in Nordrhein-Westfalen zu modernisieren und leistungsstärker zu machen. Der örtliche Landtagsabgeordnete Raphael Tigges freut sich besonders, denn davon profitiert nun auch Friedrichsdorf und die seit Jahren geplante Ortsumfahrung L791/L788. Für eine Verkehrsentlastung in Friedrichsdorf hat sich Raphael Tigges jahrelang eingesetzt.

„Ich freue mich, dass dieses Projekt in meinem Wahlkreis wieder in den Fokus genommen wird. Eine Entlastung der hoch frequentierten Ortsdurchfahrt ist dringend notwendig. Die rot-grüne Vorgängerregierung hatte die Ortsumgehung nicht als „vorrangig zu planen“ eingestuft. Dank vieler Gespräche und einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Verkehrsminister Hendrik Wüst vor Ort in Friedrichsdorf Mitte letzten Jahres, ist die Umgehung nun endlich in der vorrangingen Planung, die nach Möglichkeit noch in dieser Legislaturperiode aufgenommen werden soll. Jetzt geht es endlich voran. Im weiteren Planungsprozess wird die Verständigung darüber auch mit Bielefeld erfolgen“, erklärt Raphael Tigges die Einstufung und weitere Vorgehensweise mit der Aufnahme der Ortsumgehung Friedrichdorf in das Landesstraßenplanungsprogramm.

 

Das Landesstraßenplanungsprogramm enthält all jene Straßen in Nordrhein-Westfalen, die bereits im 2006 von der damaligen Landesregierung aus CDU und FDP aufgestellten Landesstraßenbedarfsplan enthalten, aber noch zu planen sind. Die Vorgängerregierung hat von 2011-2017 jedoch lediglich 22 Projekte in der Planung fortgeführt, obwohl das Landesstraßenplanungsprogramm ursprünglich 104 vorrangig eingestufte Maßnahmen enthielt. Alle übrigen Projekte wurden auf Eis gelegt, sodass die Planungen teilweise von vorne beginnen müssen. Mit einer massiven Erhöhung der Planungs- und Genehmigungskapazitäten geht die Landesregierung dieses Versäumnis nun an und baut die Projekte Schritt für Schritt wieder auf.

 

Neuigkeiten gibt es auch in der Planung der L806 in Herzebrock-Clarholz, denn hier soll 2019 die Linienfindung vorangebracht werden. Mit dem Vorhaben wird durch die Verlegung eines Bahnübergangs die Sicherheit erhöht.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben