Raphael Tigges bei Brillenmanufaktur MARKUS T in Isselhorst

„Tigges trifft …“

In der Lounge des Kontorhauses von MARKUS T: Unternehmer Markus Temming, Landtagsabgeordneter Raphael Tigges und der Isselhorster CDU-Ortsverbands­vorsitzende Harald Heitmann (v.l.).
In der Lounge des Kontorhauses von MARKUS T: Unternehmer Markus Temming, Landtagsabgeordneter Raphael Tigges und der Isselhorster CDU-Ortsverbands­vorsitzende Harald Heitmann (v.l.).

Seit dem Sommer 2018 befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Kornbrennerei Elmendorf an der Haller Straße in Isselhorst die so genannte „Manufaktur“, die Gesamtheit der Gewerbeflächen und Wohneinheiten, die aus dem ehemaligen Brennereigelände hervorgegangen sind. Im Rahmen seiner Besuchsreihe „Tigges trifft …“ hat jetzt der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges den Unternehmer Markus Temming besucht, der das Gebäudeensemble mit einem zweistelligen Millionenbetrag aufwändig hat renovieren lassen. Bei dem Treffen dabei war der Isselhorster CDU-Vorsitzende Harald Heitmann.

„Es ist ein großer Gewinn für Gütersloh und Isselhorst, dass das Gelände mit der alten Gebäudestruktur erhalten werden konnte“, sagt Tigges. „Die historischen Fassaden mit dem hochmodernen Innenleben sind architektonisch eine sehr reizvolle Verbindung.“ Der  Erhalt des Areals ist Temming nicht nur als Investor zu verdanken, er hat sich auch maßgeblich um die architektonische Planung gekümmert. Mit seiner Brillenmanufaktur „MARKUS T“ hat der Unternehmer selbst das ehemalige Kontorhaus der Brennerei bezogen. Gegründet hat der studierte Optiker sein Unternehmen vor 20 Jahren nach beruflichen Stationen in Köln und der Schweiz. Heute produziert MARKUS T mit rund 100 Beschäftigten für den weltweiten Vertrieb exklusive Brillenfassungen, die von besonders hoher Funktionalität gekennzeichnet sind. „Authentizität, der Mehrwert für den Endverbraucher und die Einfachheit der Produkte angesichts einer immer komplexer werdenden Welt, sind die Grundlagen unseres Brillendesigns“, erklärt Temming die Firmenphilosophie von MARKUS T. 

Angesprochen auf das Verhältnis von Wirtschaft, Politik und Verwaltung stellt Temming die ständige Zunahme von Regeln und Bürokratie fest. „Im Unternehmen brauchen wir beispielsweise eine ganze Stelle alleine für Zollangelegenheiten“, sagt der Unternehmer. Aus seiner Zeit in der Schweiz weiß Temming, dass es auch anders geht: „Der Umgang mit den Behörden ist dort leichter, weil mehr miteinander gesprochen wird. In Deutschland kommt die Kommunikation oft zu kurz.“ Seine Erfahrungen mit der Gütersloher Verwaltung während des Umbaus des Elmendorfgeländes sind aber positiv, hier habe die Zusammenarbeit gut geklappt. „Ich bin für solche Erfahrungen und Einschätzungen sehr dankbar. Um sie zu sammeln, ist meine Besuchsreihe gedacht“, sagt Tigges über den Termin in Isselhorst. „Schließlich ist es das Ziel unserer Landesregierung, bürokratische Hemmnisse für unsere Wirtschaft aus dem Weg zu räumen.“

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