„Vorbildlich, wie Johanniter den Jüngsten Demokratie nahebringen“

Raphael Tigges besucht neue Johanniter-Kindertagesstätte Johannis in Werther

Werther. Landtagsabgeordneter Raphael Tigges und Birgit Ernst, Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat, besuchten am 11. März die neue Johanniter-Kindertagesstätte Johannis in Werther. Sie informierten sich bei Kitaleiterin Janina Eickhoff und Regionalvorstand Matthias Cramer über die pädagogische Arbeit in der neu gebauten Einrichtung an der Rodderheide und das Engagement der Johanniter in der Region.

Zu Beginn des Besuchs führte Janina Eickhoff die Gäste durch die Kita und zeigte das neue Atelier, den Bewegungsraum und das großzügige Außengelände. „Es ist vorbildlich, wie die Johanniter schon den Jüngsten Demokratie und Teilhabe nahebringen“, sagte Raphael Tigges mit Blick auf die pädagogische Arbeit, der selbst Vater von vier Kindern ist.
 
Intensiver Austausch zur Kita-Landespolitik

Intensiv tauschte sich der 46-Jährige anschließend mit den Kita-Expertinnen der Johanniter, Sylvia Steinhauer-Lisicki und Marion Gärtner, über die aktuellen Kita-Pläne der Landesregierung aus. Raphael Tigges ist als Mitglied des Landtags-Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend intensiv mit der Neuregelung der Kita-Finanzierung befasst, die zurzeit diskutiert wird. Besonders wichtig ist ihm, dass „wir mit dem novellierten Kibiz-Gesetz sowohl den Platz-Ausbau als auch den Qualitäts-Ausbau voranbringen und die Kitas flexibler machen“.
 
Die Johanniter als Träger von Kitas möchten Planungssicherheit für die Kinder und ihre rund 800 Kita-Mitarbeitenden. Ihr Hauptanliegen ist das Wohl der Kinder: Dafür investieren die Johanniter sehr viel in pädagogische Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeitenden. Nicht zufällig wurde eine ihrer Kitas in NRW 2018 unter 1.200 Einrichtungen mit dem 2. Platz beim „Deutschen Kita-Preis“ ausgezeichnet. 
 
Leiterin Janina Eickhoff wies auf die sich verändernden Bedingungen in der Lebens- und Arbeitswelt von Familien und Kitas hin, so etwa die Flexibilisierung von Öffnungszeiten und den akuten Fachkräftemangel. Dies müsse das neue Kita-Gesetz unbedingt mit einbeziehen, um flexible und trotzdem planbare Rahmenbedingungen für die frühkindliche Bildung und Betreuung zu setzen.
 
„Wir erleben hier, wie mit sehr viel Engagement und Herzlichkeit auf die Kinder und die Bedürfnisse ihrer Familien eingegangen wird“, resümierte Birgit Ernst zum Abschluss des Gesprächs. „Wir sind froh, dass die Johanniter hier eine Kita aufmachen. Wir brauchen einen sehr guten, verlässlichen Träger.“


Die Johanniter-Kindertagesstätte Johannis in Werther

Die Johanniter-Kindertagesstätte Johanniter betreut 40 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zu ihrem Schuleintritt. Mitbestimmung und Partizipation sind ein Pfeiler der pädagogischen Arbeit: In der Kita gibt es ein Kinderparlament sowie eine Verfassung, die mit den Kindern erarbeitet worden ist. Auch das in der Kita praktizierte Prinzip der offenen Gruppenarbeit ist gemäß den Bedürfnissen der Kinder entstanden.
 
In der Kita wirken die Kinder aktiv an der Gestaltung des Tagesablaufs mit. So erfahren sie Wertschätzung, sehen sich als Teil der Gesellschaft und wachsen zu verantwortungs- und selbstbewussten Menschen heran.


Die Johanniter im RV Ostwestfalen
 
Der Regionalverband Ostwestfalen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. umfasst die kreisfreie Stadt Bielefeld sowie die Kreise Gütersloh und Paderborn. Mit mehr als 150 hauptamtlichen Mitarbeitenden, etwa 270 ehrenamtlich Aktiven und über 35.000 Fördermitgliedern sind die Johanniter eine der größten Hilfsorganisationen der Region und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich.

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