Podiumsdiskussion zum Hochschulgesetz

Landtagsabgeordnete diskutieren an der Universität Bielefeld

Am vergangenen Dienstag war ich Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Hochschule“ an der Universität Bielefeld, die sich mit der Änderung des aktuellen Hochschulgesetzes in Nordrhein-Westfalen befasste.

Die weiteren Teilnehmer der Diskussionsrunde waren die Landtagsabgeordneten Lorenz Deutsch (FDP), Georg Fortmeier (SPD), Matthi Bolte-Richter (Grüne) sowie Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, und Maike Finnern, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW.

Die angestrebten Änderungen im Hochschulgesetz sollen dafür sorgen, dass die Hochschulen autonomer werden und die Steuerung durch das Land Nordrhein-Westfalen zurückgefahren wird. Das gesamte Verhältnis zwischen Hochschulen und Land wird auf eine partnerschaftliche Kooperation und Grundlage angelegt.

Kritisch wird zum Beispiel die Einführung von Studienverlaufsvereinbarungen gesehen. Studierende befürchten dadurch autoritäre Restriktionen und eine Einschränkung ihrer Freiheiten. Die Vereinbarungen sollen jedoch dafür sorgen, dass Studierende besser beraten werden, um so vor allem bei neuen Studentinnen und Studenten Unsicherheiten zu nehmen. Diese Maßnahme soll auch helfen, hohen Abbruchsquoten entgegenzuwirken.

Weitere Themen der Podiumsdiskussion waren die Streichung der Zivilklauseln und die Abschaffung des Anwesenheitspflichtverbots.

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