Neues Kulturkonzept für Harsewinkel

Abgeordneter Raphael Tigges zu „Drittem Ort“

Harsewinkel ist von der Jury für die erste Phase des Förderprogramms „Dritte Orte - Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ ausgewählt worden. „Das Programm „Dritte Orte“ ist ein echter Gewinn für Harsewinkel", erklärt dazu der CDU-Landtagsabgeordnete Raphael Tigges. "An den Dritten Orten können Menschen zusammenkommen und kreativ sein und das mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Damit schaffen wir in Harsewinkel eine neue Idee, Kultur zu erleben und sich zu begegnen. Gleichzeitig stärken wir das kulturelle Angebot bei uns im ländlichen Raum."

In Harsewinkel soll sich eine seit 1788 im Ortskern betriebene Gaststätte mit stark aufgestelltem Netzwerk weiterentwickeln und mit innovativen Ideen neue Zielgruppen erreichen. Die Jury hat diesen Ansatz als ein Modellvorhaben für den Umgang mit Gaststätten als Kultur- und Begegnungsorten ausgewählt und das Partizipationsverfahren gelobt.

"Ich freue mich sehr, dass unser Projekt die Jury überzeugt hat und wir in Harsewinkel jetzt für unseren Dritten Ort eine Förderung von bis zu 50.000 Euro für ein Jahr bekommen können", so Tigges. "Damit starten wir kreativ durch. Neben dem eigenen Zuhause und der Arbeit haben wir demnächst einen dritten Ort, der uns eine ganz neue Möglichkeit bietet, uns zu treffen, auszutauschen und gemeinsam Kultur zu erleben.“

Der Hintergrund: Heute wurden in Düsseldorf 17 Projekte für „Dritte Orte“ vorgestellt, die mit bis zu 50.000 Euro für ein Jahr lang gefördert werden. Ziel dieser Unterstützung ist die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Dritten Orten. In der ersten Förderphase stellt das Land eine Gesamtsumme von 750.000 Euro zur Förderung neuer Konzepte für Dritte Orte bereit.150 Bewerbungen aus dem ganzen Land gingen ein. Insgesamt stehen für das Förderprogramm bis 2023 zehn Millionen Euro zur Verfügung.

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