Raphael Tigges lädt Kirchenbeauftragte in seinen Wahlkreis ein

Wertkreis, Claas und Kloster Marienfeld besucht

In der Metallwerkstatt des Wertkreises (v.l.): Mitglied der Geschäftsführung Heinrich Hermwille, Dr. Antonius Hamers, Landtagsabgeordneter Raphael Tigges, Dr. Thomas Weckelmann und Mike Gresser, Leiter der Werkstatt.
In der Metallwerkstatt des Wertkreises (v.l.): Mitglied der Geschäftsführung Heinrich Hermwille, Dr. Antonius Hamers, Landtagsabgeordneter Raphael Tigges, Dr. Thomas Weckelmann und Mike Gresser, Leiter der Werkstatt.
Die Leiter des katholischen und des evangelischen Büros bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen haben den Landtagsabgeordneten Raphael Tigges besucht. Auf seine Einladung hin waren Pfarrer Dr. Antonius Hamers, Beauftragter der katholischen Kirche, und Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann, Leiter des evangelischen Büros NRW, in den Kreis Gütersloh gereist, um sich an verschiedenen Stationen über sozialpolitische, wirtschaftliche und kirchlich-kulturelle Aspekte im Wahlbezirk des Abgeordneten zu informieren.

Erste Station war der „Wertkreis Gütersloh“, das Unternehmen für Menschen mit Behinderung. Unter der Führung des technischen Leiters und Mitglieds der Geschäftsführung Heinrich Hermwille wurden die Metallwerkstatt, die Gewächshäuser und der Hofladen des „Kiebitzhofes“ sowie das unternehmenseigene Flussbett-Hotel in Augenschein genommen. Hermwille berichtete den Besuchern von der guten Auftragslage des Unternehmens, das rund 2.500 Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigt. Ein Renner des „Kiebitzhofes“, der auf 200 Hektar landwirtschaftliche Produktion betreibt, ist das selbst hergestellte Knäckebrot, von dem bis zu 7.000 Pakete pro Tag ausgeliefert werden.

Der Besuch des Landmaschinenunternehmens Claas begann mit einer kurzen Werksbesichtigung in der Produktion und der Besichtigung des Technologieparks. Dabei fand der Großmähdrescher Lexion 780, der über einen Raupenantrieb und ein zwölf Meter breites Schneidewerk verfügt, besondere Beachtung. Anschließend wurden Themen wie die Fachkräfterekrutierung, die Digitalisierung in der Landwirtschaft und die Ausbildungssituation der jährlich 90 Azubis besprochen. Zur Sprache kam auch die Wichtigkeit des europäischen Binnenmarktes und die Situation nach dem Brexit.

Danach stand die Besichtigung der Abteikirche Marienfeld auf dem Programm. Geführt von Pater Gottfried bewunderten die Gäste die vielfältigen Kunstschätze und den Reliquienschatz des Hochaltars. „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, dass in der Klosterkirche noch vieles im Originalzustand des zwölften Jahrhunderts ist“, sagte Tigges.

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