Raphael Tigges besucht Holzmanufaktur „Formfreund“

„Tigges trifft …“

Vor dem mobilen Ausstellungsraum der Holzmanufaktur für Kundengespräche im Stil eines Tiny-House: Tim Brüggemann und Raphael Tigges (v.l.).
Vor dem mobilen Ausstellungsraum der Holzmanufaktur für Kundengespräche im Stil eines Tiny-House: Tim Brüggemann und Raphael Tigges (v.l.).

Im Rahmen seiner Besuchsreihe „Tigges trifft …“ hat der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges die Holzmanufaktur „Formfreund“ in Steinhagen besucht. Hier produziert der Tischlermeister und Designer Tim Brüggemann hochwertige Einrichtungsgegenstände und individuelle Möbel. Zu seinem Betrieb gehört ein siebenköpfiges Team aus vier fest angestellten Facharbeitern und drei Auszubildenden. Das besondere an Brüggemanns beruflichem Werdegang ist, dass er nach seinem Studium an der Akademie für Gestaltung und Design in Münster und nach seiner Meisterprüfung seinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb, die Tischlerei Soetebier, übernommen und zur jetzigen Holzmanufaktur ausgebaut hat.

„Die Holzmanufaktur Formfreund ist ein weiteres Beispiel für ein junges, kreatives Unternehmen im Kreis Gütersloh“, sagt Tigges. „Im Moment steht für mich bei meiner Besuchsreihe die Frage im Vordergrund, wie die Unternehmen mit der Coronakrise zurechtkommen.“ Laut Brüggemann hat die Situation zu Beginn der Krise im März, wie in den meisten Unternehmen auch, zunächst schlecht ausgesehen. Die staatlichen Soforthilfen seien aber umgehend gewährt worden und hätten sehr geholfen. Auch die Banken seien kooperativ gewesen. „Dann sind etliche Produkte, gerade über den Onlinehandel, aber richtig gut gelaufen“, sagt Brüggemann. Grund dafür ist, dass sich während der Coronazeit viele Leute mit ihrer Wohnung und Inneneinrichtung beschäftigt haben, vermutet der Tischlermeister. Inzwischen beginne die Lage sich aber zu normalisieren.

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