Photovoltaikausbau auf Landesgebäuden wird gefördert

Kabinettsbeschluss der Landesregierung

Die Landesregierung hat mit dem Beschluss des Landeskabinetts zum Ausbau der Photovoltaik auf landeseigenen Liegenschaften eine weitere Grundlage geschaffen, das Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zeigte sich am Donnerstag im Rahmen einer Presseerklärung erfreut über den Beschluss: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien auf landeseigenen Gebäuden nimmt Fahrt auf: Alleine dieses und nächstes Jahr plant das Land einen jährlichen Zuwachs bei Photovoltaik-Anlagen um mindestens 2.000 Kilowatt-Peak.“

Auch der Landtagsabgeordnete für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz und Mitglied im Unterausschuss für Landesbetriebe und Liegenschaften Raphael Tigges begrüßt den Beschluss des Landeskabinetts: „Mit dem Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Landesgebäuden leistet die Landesregierung einen spürbaren Beitrag zur Klimaneutralität und zum Erreichen der Klimaschutzziele.“

Hintergrund:

Bislang hat das Land 86 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 1.700 kWp auf landeseigenen Gebäuden wie Finanzämtern, Justiz­gebäuden, Gefängnissen oder Polizeiwachen installiert. Das entspricht einer Leistung, mit der jährlich rund 425 Haushalte ihren Strombedarf decken könnten. Im Jahr 2021 soll die Photovoltaik-Offensive auf weiteren Gebäuden fortgesetzt werden.

Bis zum Jahr 2030 soll das unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten rea­lisierbare Potenzial auf den Dächern der landeseigenen Gebäude erschlossen sein.

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