Raphael Tigges stellte sich den Fragen der Schüllerinnen und Schüler der 8. Klasse des CJD Versmold

Klassenfahrt in den Landtag nach Düsseldorf

Zwei achte Klassen des CJD Versmold sind in dieser Woche auf Klassenfahrt in Köln. Bei so einer Fahrt ins Rheinland darf ein Abstecher in die Landeshauptstadt und ein Besuch im Landtag nicht fehlen. Der Landtagsabgeordnete für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz, Raphael Tigges, freute sich die Klasse aus der Nachbargemeinde Versmold in Empfang nehmen zu dürfen.

Die Gruppe war schon am frühen Morgen in Köln gestartet. Im Landtag angekommen gab es in der Landtagskantine dann zunächst ein Frühstück. Nach der Stärkung schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle der Abgeordneten und führten im Plenarsaal eine lebhafte Debatte zum Thema Wahlrecht ab Geburt. Die Frage gaben die Schülerinnen und Schüler im Anschluss dann direkt an Raphael Tigges weiter. Die Idee von mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch Kinder- und Jugendparlamente oder auch den NRW-Jugendlandtag begrüßte der Abgeordnete sehr, mahnte aber auch an, dass zunächst in den Schulen mehr politische Aufklärung stattfinden müsse. 

Raphael Tigges berichtete dann zunächst von seinem Weg in die Politik, seinem Tagesablauf und seiner Arbeit als Abgeordneter. „Der Job als Abgeordneter ist ein echter Fulltime-Job. Die Tage im Landtag und im Wahlkreis sind immer voll mit Terminen. Die wenige Zeit mit der Familie genieße ich dann sehr. Ebenso macht mir aber auch meine Arbeit als Abgeordneter sehr viel Spaß. Spaß an der Sache ist überhaupt das Wichtigste! Es muss nicht jeder Abitur machen und Studieren. Der Wert einer Ausbildung wird häufig verkannt, dabei gibt es so viele tolle und für unsere Gesellschaft wichtige Ausbildungsberufe, gerade im Sozialen. Ich selbst habe eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht und bin über mein politisches Interesse und Engagement Landtagsabgeordneter geworden. Das macht mir heute einen riesen Spaß! Überlegt euch etwas, dass auch Euch viel Spaß und Freude bereitet“, spornte Raphael Tigges, der selbst Vater von vier Kindern ist, die Jugendlichen zum Schluss der Diskussion an.

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