NRW-Koalition erhöht die Förderung der Freien Darstellenden Künste auf 12,5 Millionen Euro

Über 350.000 € gehen nach Bielefeld

Die Landesregierung stockt die Fördermittel für die Freien Darstellenden Künste in hohem Maße auf. Bis 2020 soll die jährliche Förderung von derzeit acht Millionen auf dann 12,5 Millionen Euro erhöht werden. Bereits in diesem Jahr sollen schon eine Million Euro mehr zur Verfügung stehen. 

„Wir freuen uns sehr, dass Bielefeld so vielfältig von den neuen Fördermitteln profitiert. Im Bereich der Erwachsenentheater wird das Budget des Theaterlabors Bielefeld von 131.400 € auf 175.200 € erhöht. Kinder und Jugendliche können sich über erhöhte Förderungen für gleich drei Theater freuen. Für das Alarm Theater Bielefeld stehen künftig statt 47.000 € 80.000 € zur Verfügung. Das Trotzalledem-Theater bekommt durch eine Aufstockung um 16.267 € künftig 65.067 €. Die Bielefelder Puppenspiele Selje/ Niekamp bekommen statt 23.800 € nun 30.400 €. Insgesamt erhalten alle Bielefeld-Theater zusammengerecht damit knapp über 100.000 € mehr! Damit löst die NRW-Koalition ein weiteres Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein, von dem alle Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld und der Region einen großen Nutzen haben. Außerdem soll durch die Einhaltung der Honorarempfehlung des Bundesverbands Freier Theater die soziale Lage der Künstlerinnen und Künstler verbessert werden“ erklären Raphael Tigges und Daniel Sieveke, die den Raum Bielefeld als CDU-Landtagsabgeordnete betreuen. 
 
Hintergrund:
Bereitgestellt werden die zusätzlichen Landesmittel in Form einer institutionellen Förderung sowie einer Festivalförderung. Mittels vier aufeinander aufbauenden Modulen soll zusätzlich die Ensembleförderung gestärkt werden: Allgemeine Projektförderung, Konzeptionsförderung, Spitzenförderung und Exzellenzförderung. 
Durch die neue Förderstruktur soll mehr Transparenz bei weniger Bürokratie in den Verfahren geschaffen sowie mehr Selbstorganisation und Selbstbestimmung der Freien Theater- und Tanzszene gestärkt werden.
 
Alle Ausschreibungsmodalitäten für die Förderung ab 2019 werden derzeit im Detail abgestimmt. Die Bewerbungsfristen sowie Kriterien werden voraussichtlich ab September auf der Website des Kultur- und Wissenschaftsministerium veröffentlicht.

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